Informationen über den Evangelischen Kirchenkreis Werra – Meissner

Im Nordosten der Ev. Kirche von Kurhessen – Waldeck rund um den Meißner in der Mittelgebirgslandschaft entlang der Werra liegt der Kirchenkreis Werra – Meißner, landschaftlich reizvoll durch seine vielen kleinen Fachwerkdörfer mit ihren landwirtschaftlichen Flächen und einem großen Waldreichtum.

Entlang der Werra grenzt er im Osten an den Partnerkirchenkreis Mühlhausen der Ev. Kirche in Mitte Deutschland ( EKM ) und im Norden an den Kirchenkreis Göttingen der Ev. Landeskirche von Hannover.

Im Kirchenkreis Werra – Meißner leben knapp 60 000 evangelische Christen, was einem Anteil von rund 60 % an der Gesamtbevölkerung entspricht. Er hat eine Fläche von 1000 Quadratkilometern und erstreckt sich vom Neu – Eichenberger Ortsteil Hebenshausen im Norden bis nach Herleshausen im Süden über rund 60 km und von Hitzerode im Osten bis nach Retterode  im Westen über rund 30 km.

Charakteristisch für unseren Kirchenkreis ist seine kleinteilige Struktur. Neben der Kreisstadt Eschwege gibt es noch die Unterzentren Sontra, Hessisch – Lichtenau, Bad Sooden – Allendorf und die ehemalige Kreisstadt Witzenhausen mit insgesamt 116 Kirchengemeinden. Fast jedes Dorf hat eine eigene Kirche, die meist dorfbildprägend sind. 137 Kirchengebäude stehen im Kirchenkreis. Über die Kirchen informiert die Seite www.kirchen-im-kirchenkreis-werra-meissner.de. Die älteste Kirche ist die mittelalterliche Klosterkirche in Germerode und fast alle Kirchenbauepochen haben ihre Spuren hinterlassen und so sind die Kirchen ein reichhaltiges historisches Erbe, um das sich viele Interessierte bemühen. Um diese Arbeit zu unterstützen, besitzt der Kirchenkreis eine eigene Kirchenerhaltungsstiftung.

Um vermehrt zur Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden in den Regionen zu kommen und Kirche in ihrer Vielfältigkeit weiterhin erfahrbar werden zu lassen, wurden 12 Kooperationsräume gebildet. In gemeinsamen Gottesdiensten und anderen Arbeitsfeldern können besondere Stärken miteinander genutzt werden und sich im Zusammenspiel kreativ entfalten. Angebote der JUGENDARBEIT und der KIRCHENMUSIK haben in einzelnen Gemeinden ihre Schwerpunkte, sind daneben aber auch auf Kirchenkreisebene vernetzt. Das REGIONALE DIAKONISCHE WERK ist verantwortlich für den Arbeitsschwerpunkt Diakonie, die soziale Arbeit der evangelischen Kirche. Besonders wichtig ist uns im Kirchenkreis aber auch die OEKUMENE, hier gibt es neben der nachbarschaftlichen Partnerschaft mit Mühlhausen Partnerschaften mit Indien, Kamerun und Estland.